Newsletter abonnieren




DSTTP: Aktuelles

10.01.12 Vorankündigung: 3. Solarthermie-Technologiekonferenz findet am 24./25. September 2012 in Berlin statt

Nach zwei Jahren Unterbrechung und unter stark veränderten wirtschaftlichen Vorzeichen findet die...

[mehr]
05.08.11 6. Energieforschungsprogramm der dt. Bundesregierung veröffentlicht - Ergebnisse der Forschungsstrategie der DSTTP weitgehend übernommen

Am 3. August 2011 wurde das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung mit dem Titel...

[mehr]
 

Solarwärmeanlagen zur Trinkwassererwärmung und Raumheizungsunterstützung

In so genannten Kombianlagen wird zusätzlich zur Trinkwassererwärmung im Frühjahr und im Herbst sowie an sonnigen Wintertagen die Solarwärme zur Raumheizung genutzt. Diese Anlagen machen in Deutschland derzeit knapp 50% des Marktes aus.

Die Kollektorfläche ist bei Kombianlagen größer als bei Trinkwasseranlagen und beträgt in Deutschland typischerweise 8 bis 15 m². In einem gut gedämmten Einfamilienhaus können so bis zu 30% des Gesamtwärmebedarfs mit Solarwärme gedeckt werden.

Der wesentliche Unterschied zur Trinkwasser-Solaranlage besteht im Speicher. Es werden verschiedene Bauformen für Kombispeicher angeboten. Bei Tank- in Tank-Speichern (siehe Grafik) liegt der Trinkwasserspeicher innerhalb des mit Heizungswasser gefüllten Pufferspeichers. Bei Frischwassersystemen wird nur das Heizungswasser bevorratet und das Trinkwasser erst dann über leistungsstarke Wärmetauscher mit Solarwärme erwärmt, wenn der Wasserhahn aufgedreht wird.

Wird die Kollektorfläche und das Speichervolumen weiter vergrößert, kann die Solarwärme bis zu 100% des Gesamtwärmebedarfs decken. Dann wird eine zunehmende Menge Solarwärme im Sommerhalbjahr gewonnen und in einem entsprechend großen Wasserspeicher mit einigen Kubikmetern Größe bis zur Heizperiode bevorratet.

Schema Kombisystem zur Trinkwassererwärmung und Raumheizungsunterstützung
empfehlen Empfehlen   drucken Drucken