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DSTTP: Aktuelles

10.01.12 Vorankündigung: 3. Solarthermie-Technologiekonferenz findet am 24./25. September 2012 in Berlin statt

Nach zwei Jahren Unterbrechung und unter stark veränderten wirtschaftlichen Vorzeichen findet die...

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05.08.11 6. Energieforschungsprogramm der dt. Bundesregierung veröffentlicht - Ergebnisse der Forschungsstrategie der DSTTP weitgehend übernommen

Am 3. August 2011 wurde das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung mit dem Titel...

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Arbeitsgruppe 5: Solarthermische Systemtechnik

Die Systemtechnik stellt einen Schlüssel zu erfolgreicher Nutzung und Betrieb solarthermischer Anlagen dar. Dabei muss die Systemtechnik sowohl wirtschaftlichen als auch energetischen und sicherheitstechnischen Anforderungen gerecht werden. Durch eine rationelle Planung und Ausführung lassen sich die Investitionskosten minimieren und Fehler im Betrieb vermeiden. Letztlich wird die zukünftige Systemtechnik daran gemessen werden, ob es ihr gelingt die erheblichen Kostenreduktionspotentiale zu erschließen ohne Einbußen bei den solaren Erträgen hinnehmen zu müssen.

Die AG 5 hat sich zum Ziel gesetzt eine Strategie zur Entwicklung langlebiger, kompakter Gesamtsysteme zur Wärmeversorgung von Gebäuden zu erarbeiten. In Zukunft werden modulartige Bauweisen bevorzugt, die intelligente, hoch integrierte Komponenten aufweisen. Basis der zukünftigen solarthemischen Systeme sind leistungsfähige Wärmespeicher. Die Planung dieser Systeme kann mit standardisierten Planungswerkzeugen erfolgen. Auf diese Art kann es gelingen die ehrgeizigen Kostenreduktionsziele von 50% im Bereich der solaren Systeme bis 2020 zu erreichen.

Die Sicherheitsanforderungen an diese Systeme sind hoch. So werden für diese robusten Solarsysteme nur hochtemperaturbeständige Materialien sowie selbstabschaltende Kollektoren eingesetzt. Die zukünftige solare Systemtechnik sollte eine benutzerfreundliche Systemregelung aufweisen, die eine automatische Inbetriebnahme ermöglichen. Mit Hilfe der Automation sollte eine preiswerte, fehlertolerante Betriebsführung mit permanentem Soll-/Ist-Vergleich möglich sein. Integrierte Überwachungsgeräte sollten eine Funktionsgarantie und letztlich auch eine Effizientgarantie ermöglichen. Die Planung dieser Systeme kann mit standardisierten Planungswerkzeugen erfolgen.
Im Rahmen der AG Aktivitäten sollen die Anforderungen an die Anlagenplanung und –ausführung definiert, Vorgaben bezüglich der Automations-Schnittstellen entwickelt und Konzepte zur Fernüberwachung von Anlagen ausgearbeitet werden.

Dazu bedarf es förderpolitischer Vorgaben mit der Zielrichtung die Standardisierung der solaren Wärmeerzeugung zu unterstützen und angepasste technische Rahmenbedienungen für die Solarisierung der Wärmeerzeugung bereitzustellen. Desweiteren müssen die entsprechenden technischen Normen und Richtlinien auf Anlagen mit solaren Deckungsraten >50% angepasst werden.

Forschungspolitisch müssen in den nächsten Jahren vermehrt innovative Pilot- und Demonstrationsanlagen mit 50% und mehr solarem Deckungsanteil in den Fokus gestellt werden.Letztlich werden für den Ausbau der Solarwirtschaft hervorragend ausgebildete IngenieuerInnen benötigt, die sich bereits an der Hochschule mit der Methodik der Planung solarthermischer Systeme vertraut gemacht haben. Ebenso muss die Solarthermie in die Lehre der Berufausbildung umfassend einbezogen werden.

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