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Informationsmaterial
Forschungstrategie "Niedertemperatur-Solarthermie 2030"
Filmaufnahmen der 2. Solarthermie-Technologiekonferenz, 26./27. Januar 2010
Präsentationen der 2. Solarthermie-Technologiekonferenz, 26. / 27. Januar 2010
Konferenzbilder der 2. Solarthermie-Technologiekonferenz, 26. / 27. Januar 2010
Filmaufnahmen der 1. Solarthermie-Technologiekonferenz, 10. / 11. Februar 2009
Präsentationen der 1. Solarthermie-Technologiekonferenz, 10. / 11. Februar 2009
Informationsbroschüre zur 1. Solarthermie-Technologiekonferenz 10. / 11. Februar 2009
Präsentationen der Mitgliederversammlung 24.09.08
DSTTP: Aktuelles
Nach zwei Jahren Unterbrechung und unter stark veränderten wirtschaftlichen Vorzeichen findet die...
[mehr]Am 3. August 2011 wurde das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung mit dem Titel...
[mehr]Flachkollektoren
Als Flachkollektoren werden Kollektoren bezeichnet, bei denen der Solarabsorber in einem Kollektorkasten eingebaut ist, der nach vorne durch eine Glasscheibe abgedeckt und zur Seite und nach hinten wärmegedämmt ist. Der Kollektorkasten besteht üblicherweise aus Aluminiumprofilen, teilweise auch aus Kunststoff oder Holz.
In Deutschland ist der Flachkollektor die häufigste Kollektorbauart mit einem Marktanteil von 90%.
In Mitteleuropa werden fast ausschließlich Kollektoren mit selektiven Absorbern eingesetzt. Normalerweise weist ein Körper, der die Strahlung gut aufnimmt, also z.B. ein schwarzes Blech, gleichzeitig auch eine gute Wärmeabstrahlung auf. Selektive Absorber dagegen weisen aufgrund einer speziellen Beschichtung eine sehr gute Absorption (Strahlungsaufnahme) von bis zu 95% im Bereich der kurzwelligen Solarstrahlung auf und gleichzeitig eine sehr geringe Emission (Abstrahlung) von 5% bis 10% in der langwelligen Wärmestrahlung. Dies verbessert die Kollektoreffizienz deutlich.
Das Absorberblech besteht aus Kupfer oder Aluminium. Aufgrund stark gestiegener Kupferpreise nimmt der Marktanteil von Aluminiumabsorbern deutlich zu.
Die in Deutschland eingesetzten selektiven Absorberschichten werden meist im Vakuumverfahren und relativ selten galvanisch aufgebracht. Lacke mit selektiven Eigenschaften werden in Deutschland nicht eingesetzt.
Unter den Vakuumbeschichtungsverfahren gibt es das so genannte PVD-Verfahren (Physical Vapor Deposition), bei dem die selektive Schicht im Magnetron-Sputter- oder dem Elektronenstrahl-Verdampfungsverfahren aufgebracht wird. In anderen Verfahren werden CERMET-Schichten (CERamic METal compound) mit Metall-Keramik-Verbindung aufgebracht. Diese bestehen aus mehreren Einzelschichten, in denen Metallpartikel in einer keramischen Matrix eingebettet sind. Aufgrund von Streueffekten bewirken sie die Absorption von Strahlung in einem bestimmten Wellenlängenbereich.
Generelle Info Selektive Absorber: BINE-Info 5/99
Eine technologische Herausforderung ist die Verbindung des Absorberblechs mit dem Rohrregister, in dem die Wärmeträgerflüssigkeit fließt. Die Verbindung muss über einen sehr langen Zeitraum und bei extremen Temperaturen und Temperaturschwankungen stabil sein und eine sehr gute Wärmeleitung ermöglichen.
Generell werden Löt-, Ultraschall-Schweiß- und Laserschweißverbindungen eingesetzt. Derzeit nehmen die Laserschweißverbindungen zu, da die steigende Kollektoreffizienz zu hohen Stillstandstemperaturen führt, die für Lötverbindungen problematisch sind.
Seit die dauerhafte Schweißverbindung von Aluminiumblechen mit Kupferrohren beherrscht wird, steigt der Anteil von Aluminiumabsorbern.
Als Glasabeckung wird in Mittel-/Nordeuropa praktisch ausschließlich eisenarmes Solarglas eingesetzt, das mit ca. 91% eine um ca. 8% höhere Transmission gegenüber üblichem Floatglas bietet. Zusätzlich werden seit einigen Jahren Solarkollektoren mit Antireflexglas angeboten, welches die Transmission um weitere 4% verbessert.












