DSTTP: Aktuelles

03.05.2017 SOLARTHERMIE BEWEIST GROSSEN BEITRAG ZUR ENERGIEWENDE

Berlin, den 3. Mai 2017 – Die Deutsche Solarthermie-Technologie Plattform (DSTTP) hat im Rahmen der...

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04.04.2017 Erfolgreiche Solarwärmekonzepte bei den Berliner Energietagen 2017

Unter der Überschrift „Solare Wärmewende: Lösungen für Gebäude, Quartiere und Industrie“ gestaltet...

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Bundesregierung erhöht Zuschüsse für Solarwärme deutlich

Wer Solarenergie zur Wärmeerzeugung nutzen möchte, kann künftig mit deutlich höheren staatlichen Zuschüssen rechnen. Die Fördersätze werden ab 1. April dieses Jahres um bis zu 100 Prozent angehoben. Dies machte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) mit einer eigenen Pressemitteilung heute amtlich.

Hier  die wichtigsten Änderungen im Überblick: Die Mindestförderung für Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung wird von 1.500 auf 2.000 Euro angehoben. Bei größeren Anlagen mit einer Kollektorfläche von mehr als 14 Quadratmetern winken höhere Zuschüsse, weil die quadratmeterbezogene Förderung von bislang 90 Euro auf 140 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche erhöht wurde.

Wer die neue Solaranlage mit der Modernisierung einer Heizung verbindet, erhält zusätzliche Boni. Förderfähig sind neuerdings zudem zahlreiche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Neuinstallation einer Solarwärmeanlage, aber auch Schritte zur Optimierung einer bereits in der Vergangenheit geförderten Anlage. Unter förderfähige Maßnahmen fallen beispielsweise der Austausch von Heizkörpern durch Niedertemperaturheizkörper, der Einbau einer hocheffizienten Zirkulationspumpe, notwendige bauliche Maßnahmen am Heiz- und Kesselraum, der Ausbau der Altheizung und deren Entsorgung.

Gefördert wird künftig auch die Errichtung einer Solaranlage auf Bestandsgebäuden, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dient. Die vom Bundesamt für Wirtschaft gewährten Zuschüsse aus dem sogenannten Marktanreizprogramm (MAP) betragen hier 50 Euro je angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche, mindestens aber 500 Euro. Auch die Erweiterung bestehender Warmwasseranlagen wird gefördert. Im Neubau ist der Einsatz von EE-Wärme bereits seit 2009 Pflicht. Hier werden nur besonders innovative Anwendungen oder hohe solare Deckungsraten in sogenannten „Sonnenhäusern“ gefördert.

Weitere Details (Pressemitteilung des BMWi vom heutigen Tage, neue MAP-Richtlinie und einem Merkblätter) finden Sie hier: bsw.li/18AaT3v

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