DSTTP: Aktuelles

26.06.2018 DSTTP präsent im Forschungsnetztwerke EnergieWendeBauen des BMWi

Die DSTTP wird im Forschungsnetzwerk EnergieWendeBauen des BMWi durch die Arbeitsgruppe 10...

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25.05.2018 Berliner Energietage - Präsentationen der DSTTP-Vorträge

Die Vorträge zu den Berliner Energietagen vom 9 Mai sind jetzt veröffentlicht.

Anbei finden Sie...

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Sicherheitstechnik

Sicherheitseinrichtungen dienen u.a. dazu, St√∂rungen im Betrieb einer Anlage zu verhindern sowie Anlagenteile bei Betriebsst√∂rungen vor Zerst√∂rung zu sch√ľtzen.
Bei thermischen Solaranlagen sind die wichtigsten Sicherheitseinrichtungen das Sicherheitsventil, das Ausdehnungsgef√§√ü und die Absperrarmaturen der Entl√ľfter.

Sicherheitsventil
Nach DIN 4757 ist der Einbau eines Sicherheitsventils (SV) vorgeschrieben. Es darf zum Kollektor hin nicht absperrbar sein. Das Sicherheitsventil l√§sst Solarfl√ľssigkeit in den Auffangbeh√§lter ab, wenn infolge einer St√∂rung der Betriebsdruck in der Solaranlage den Ansprechdruck des Ventils √ľberschreitet. Der Ansprechdruck des Sicherheitsventils sollte 80% des Nenndruckes des SV betragen und etwa 0,3 bar √ľber dem maximal zul√§ssigen Betriebsdruck der Anlage liegen. Es gibt Tabellen zur Auswahl des SV.

Ausdehnungsgefäß
Das Ausdehnungsgef√§√ü, ein geschlossener Beh√§lter mit einem meist durch eine Membran abgetrennten Stickstoffpolster, geh√∂rt zu den Sicherheitseinrichtungen einer solaren Brauchwasseranlage. Es nimmt die beim Aufheizen auftretende Ausdehnung des Volumens der Solarfl√ľssigkeit auf und darf zum Kollektor hin nicht schlie√übar sein. Um auch bei Sch√§den und Stillstandszeiten der Solaranlage Sicherheit zu gew√§hrleisten, muss das Ausdehnungsgef√§√ü den vollst√§ndigen Fl√ľssigkeitsinhalt des Kollektors aufnehmen k√∂nnen, bei Vakuumr√∂hrenkollektoren zus√§tzlich den Inhalt der Vor- und R√ľcklaufleitungen. Wichtig ist die Glykolbest√§ndigkeit der Membran. Glykol wird als Frostschutz im Kollektor eingesetzt.

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