DSTTP: Aktuelles

26.06.2018 DSTTP präsent im Forschungsnetztwerke EnergieWendeBauen des BMWi

Die DSTTP wird im Forschungsnetzwerk EnergieWendeBauen des BMWi durch die Arbeitsgruppe 10...

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25.05.2018 Berliner Energietage - Präsentationen der DSTTP-Vorträge

Die Vorträge zu den Berliner Energietagen vom 9 Mai sind jetzt veröffentlicht.

Anbei finden Sie...

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Solarw√§rmeanlagen zur Trinkwassererw√§rmung und Raumheizungsunterst√ľtzung

In so genannten Kombianlagen wird zus√§tzlich zur Trinkwassererw√§rmung im Fr√ľhjahr und im Herbst sowie an sonnigen Wintertagen die Solarw√§rme zur Raumheizung genutzt. Diese Anlagen machen in Deutschland derzeit knapp 50% des Marktes aus.

Die Kollektorfläche ist bei Kombianlagen größer als bei Trinkwasseranlagen und beträgt in Deutschland typischerweise 8 bis 15 m². In einem gut gedämmten Einfamilienhaus können so bis zu 30% des Gesamtwärmebedarfs mit Solarwärme gedeckt werden.

Der wesentliche Unterschied zur Trinkwasser-Solaranlage besteht im Speicher. Es werden verschiedene Bauformen f√ľr Kombispeicher angeboten. Bei Tank- in Tank-Speichern (siehe Grafik) liegt der Trinkwasserspeicher innerhalb des mit Heizungswasser gef√ľllten Pufferspeichers. Bei Frischwassersystemen wird nur das Heizungswasser bevorratet und das Trinkwasser erst dann √ľber leistungsstarke W√§rmetauscher mit Solarw√§rme erw√§rmt, wenn der Wasserhahn aufgedreht wird.

Wird die Kollektorfläche und das Speichervolumen weiter vergrößert, kann die Solarwärme bis zu 100% des Gesamtwärmebedarfs decken. Dann wird eine zunehmende Menge Solarwärme im Sommerhalbjahr gewonnen und in einem entsprechend großen Wasserspeicher mit einigen Kubikmetern Größe bis zur Heizperiode bevorratet.

Schema Kombisystem zur Trinkwassererw√§rmung und Raumheizungsunterst√ľtzung
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